Wo BILD recht hat, hat BILD recht

#899 Seit 899 Artikeln, seit dem 22.04.2012, befaßt sich dieser Blog mit Themen der Politik. Je nach dem, was anfällt, wird Kommunal-, Landes-, Bundes- oder Europapolitik behandelt. Dieser Blog ist sich für’s Aufspießen nicht zu fein, verliert sich im Allgemeinen nicht in Wohlfühl- oder sonstigen Phrasen, tritt in viele sich anbietende Fettnäpfchen einmal kurz und heftig hinein.

Und da sage noch einer, Arbeit lohnt sich nicht, wenn BILD gestern folgendes schreibt: „In seinem vielbeachteten Blog gestaltenstattverwalten.wordpress.com…“: Selten habe ich mich im Zusammenhang mit meinem Blog über etwas so sehr gefreut. Aus Eitelkeit? Mag sein. Warum auch nicht.

Schließlich wird auch oft genug geschimpft. Wobei zugegeben wird, daß viele der Artikel nicht wirklich einer verklausulierten Freundschaftsanfrage gleichen. Aber man möge sich im Urteil nicht täuschen: Auch beim politischen Mitbewerber werden richtiges Handeln, werden richtige Worte anerkannt. So oft sie eben vorkommen. Beim eigenen politischen Stall wird das allermeiste gut gefunden, aber das, was aus meiner Sicht zu kritisieren ist – und viel ist es nicht –, das wird intern kritisiert und nicht auf offener Bühne. Loyalität muß sein.

Soweit also zum Eigenlob oder zur lauten Freude über das Fremdlob. Zurück aber zur Idee des ZOB auf der Straßenbahninsel am Plärrer: Nach einer Schätzung ist der Platz, der dort zur Verfügung stünde, etwa um Faktor 5 größer als am bisherigen Standort. Hier könnte man einen guten, richtig dimensionierten, ordentlichen Busbahnhof schaffen. Die Busse wäre eher schneller als bisher auf den meisten Autobahnen. Die Kosten – gekoppelt mit der anstehenden Stabilisierung des Geländes – hielten sich relativ zur Größe des Vorhabens in Grenzen.

Vielleicht gibt es gegen diesen Vorschlag Einwände; falls ja: sie sind noch nicht bekannt. Wichtig ist, daß für die anstehende Frage des ZOB eine gute, endlich einmal dauerhafte Lösung gefunden wird – und für den Plärrer auch.

Das Bild zeigt den Artikel von BILD Nürnberg, 17.12.2015, S. 12

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