Was an einer Erdbeere schön ist. Und was nicht.

Erdbeere. – © Freud
Erdbeere. – © Freud

#773 Süß und saftig, so soll eine Erdbeere sein. Gerade jetzt gibt es sie, unsere liebste Frucht. Man kann sie so essen oder in Milch, auf Kuchen oder als Marmelade, als überraschende Beilage zum Roastbeef, am Glasrand oder zu einer Flasche Champagner. Alles geht, anything goes.

Aber die Erdbeere trägt auch ein Warnkleid, und das ist rot-grün. Auf die politische Farbenlehre übertragen, bedeutet dies: Obacht!

Wer gut hinsieht, erkennt: Nichts ist einfach nur da und gut. Der Natur muß wie in der Politik alles mit Mühe abgerungen werden.

Freiheit ist nichts, was einfach so da wäre. Der Rechtsstaat ist nichts, was mal eben so beim Sonnenaufgang zum Fenster hinein schaute. Die Demokratie gibt es nicht einfach so als Dreingabe zur Existenz dazu. All das – und natürlich noch viel mehr, aber zunächst mal diese drei wichtigsten Begleitumstände unseres Lebens – muß erarbeitet werden.

Und dann kommen noch die vielen Mühen der Ebenen dazu, um aus alledem etwas zu machen. Es genügt eben nicht, dazusitzen, Däumchen zu drehen, und der Erfolg wird sich schon einstellen. Dazu ist mühsame Arbeit notwendig, die an festen Kriterien ausgerichtet ist.

Eben solche Arbeit findet heute statt: In Nürnberg ist der Bezirksparteitag der CSU. Was da für viele Zeitungsleser wie ein einfaches Event erscheint, auf das er als Betrachter des Zeitgeschehen vielleicht ein Anrecht zu haben meint, ist in Wahrheit doch das Ergebnis einer lange Zeit gemachten, gut gemachten, ja: sehr gut gemachten Arbeit. Der Bezirksvorsitzende und der Bezirksvorstand stehen nicht deswegen zur Wiederwahl an, weil Samstag ist und man sonst nicht viel zu tun hätte. Nein, sie stehen zur Wiederwahl an, weil sie die Geschlossenheit und Unterstützung des Bezirksverbandes brauchen, und sie stellen sich der Wiederwahl und damit dem Votum des Bezirksparteitags, weil die Leistungsbilanz aufsehenerregend gut ist.

Es komme einer daher und verweise auf auch nur annähernd solche Erfolge, wie sie die CSU in Bayern und insbesondere im Bezirk Nürnberg-Fürth-Schwabach hat. Was wir hier in den letzten Jahren an Investitionen, an Aufschwung, an Tat gewordener Politik erlebt haben, dürfte in der Geschichte Nürnbergs einmalig sein. Kaiserburg, Uni auf AEG, Wöhrder See: alleine diese drei Projekte, untrennbar mit dem CSU-Bezirksvorsitzenden Markus Söder verbunden, erlauben nichts anderes als Geschlossenheit, Zustimmung und die Hoffnung auf „mehr davon“.

Für den manchmal gar nicht so sehr am politischen Geschehen interessierten Bürger sind diese Erfolge vielleicht wie eine Erdbeere, die man sich mal so eben gönnt. Für die, die das machen und zu verantworten haben, steckt viel Mühe dahinter. Heute werden wir Markus Söder den Rücken für künftige Aufgaben stärken.

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