Am Beispiel: Audi

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#651 Die Meldung war im Wirtschaftsteil eher randständig zu lesen, und die entscheidende Information war in einem einzigen Satz versteckt: Audi investiert in den nächsten Jahren 24 Milliarden Euro – wovon die Hälfte auf die beiden deutschen Standorte Neckarsulm und Ingolstadt entfallen.

Das sind zwölf Milliarden Euro. Wenn man bedenkt, daß Nürnbergs städtischer Haushalt nicht einmal zwei Milliarden Euro erreicht, dann ist das schon eine ganze Menge.

Es zeigt eines: Audi sieht am Stammsitz in Ingolstadt ein gesicherte Zukunft. Das hat auch mit der Politik der Landesregierung zu tun. In Nordrhein-Westfalen tätigt das Unternehmen eine solche Investition nicht…

Bevor jetzt einer einwirft, daß sie ja auch in Neckarsulm investieren, das in Baden-Württemberg liegt – wo bekanntlich ein Grüner regiert: Zum einen ist Kretschmann ein bürgerlicher; er ist einer jener Grünen, die schwarz-grüne Phantasien entzünden. Zum anderen wird in Baden-Württemberg bald gewählt, und Grün wird Geschichte sein. Vor der Wahl neue Lehrer-Stellen versprechen und nach der Wahl sie zu verringern, nimmt der Wähler als gebrochenes Wahlversprechen und daher krumm.

In Bayern schafft die CSU jene Rahmenbedingungen, die dem Unternehmen solche Investitionen erlauben. Wie viele sind abgewandert, suchten die scheinbar billigeren Personalkosten irgendwo sonst. Daß Audi das nicht tut, hat damit zu tun, daß das Unternehmen in Bayern das bekommt, was es sucht.

Es ist eigentlich eine Meldung für die Seite 1 der Zeitung. Freilich, dort berichtet man lieber über den ach so überraschenden Schneefall. Der ist auch schön. Aber dieser Schnee wird schon lange zu Matsch geworden sein, wenn die Investitionen hierzulande immer noch Arbeitsplätze sichern, Familien ihren Lebensstandard sichern, zum Wohlstand Bayerns beitragen.

Und das ist doch einmal eine Meldung wert.

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