Sie lieben den Tod mehr als ihre Kinder

Yassir Arafat. Ein Mann mit vielen Kugelschreibern, wie man sieht. © www.weforum.org CC-BY-SA2.0 2001
Yassir Arafat. Ein Mann mit vielen Kugelschreibern, wie man sieht. © http://www.weforum.org CC-BY-SA2.0 2001

#614 BILD meldet eben, dass eine Gedenkfeier zum 10. Jahrestag des Todes von Yassir Arafat von der Hamas abgesagt sei. Angeblich bekäme sie das Sicherheitspersonal nicht zusammen.

Jeder weiß, dass das eine Lüge ist – und keinen stört’s. Es scheint normal zu sein, dass die Hamas lügt – und man scheint es hinzunehmen. Warum eigentlich?

Nun ist Arafat keiner, der Frieden mit Israel wollte. Ein simples „wir geben unseren Plan auf, euch zu töten“, hätte dafür ausgereicht. Über (fast) alles andere kann man diskutieren. Eben dies tat Arafat nicht. Aber während er weiterhin Terror gegen Israel organisierte, erzählte er in westliche Fernsehkameras etwas hinein, was nach Frieden klang, und dabei wurde er ein Gefangener seiner eigenen Reden: je mehr er so tat, als spräche er für den Frieden, um so mehr konnte er bei seinen Worten gepackt werden. Taqiyya? Taqiyya ist die – im Islam erlaubte erlaubte – Tarnung der eigenen Absichten.

Eben deswegen mag die Hamas den Arafat nicht. Zwar stimmen sie darin überein, möglichst viele Israelis oder Juden (da nehmen sie es nicht so genau…) zu töten, aber während Arafat die Taqiyya befolgt und seine Absichten tarnte, spricht sie die Hamas offen aus. Und deswegen behaupten sie, kein „Sicherheitspersonal“ zur Verfügung stellen zu können. Aber wenn mal wieder ein junger Mann gehenkt werden soll, dann wird sie das „Sicherheitspersonal“ schon haben.

Sie legen sich mit jedem an, um von einer einfachen Tatsache abzulenken: Sie sind die Verlierer. Sie sind die Versager. Mit keiner Frau können sie ein normales Gespräch führen – sie sind ja bekanntermassen die Knechte ihrer Libido, und weil sie unfähig sind, diese im Zaum zu halten, müssen sich Frauen asexuell verkostümieren. Sie fürchten, dass einer frei denkt. Lieber scheiden sie ihm den Hals durch. Sie fürchten den Rechtsstaat, die Freiheit, die Demokratie – deswegen fürchten sie Israel.

Die Hamas ist eine Peinlichkeit sondergleichen. Sie mag – leider – in manchen Landstrichen über die Macht verfügen, anderen weh zu tun, aber sie ist eine einzige Peinlichkeit. Und sie lieben den Tod mehr als ihre Kinder. Sie verstecken sich hinter ihren Kindern, sie missbrauchen sie. Es wird ewig so weiter gehen, wenn nicht bei ihnen eine Stimme der Vernunft und, ja, auch der Liebe sich durchsetzt, die da sagt, dass man die eigenen Kinder mehr liebt als den Tod, dass man sie mehr liebt, als man den anderen hasst. Und dann kann es nur noch aufwärts gehen.

Advertisements