Es geht

DIG Signet selbst kopiert

#574 Am Freitag fand in Berlin eine Präsidiumssitzung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft statt. Nicht nur, weil es den Pflichten der örtlichen Vorsitzenden entspricht, sondern auch, weil Nichtmitglieder vielleicht mal einen Eindruck bekommen wollen, sei es an dieser Stelle mal abstrakt geschildert.

Es nahmen recht viele Mitglieder teil; die Arbeitsgemeinschaften aus ganz Deutschland waren zahlreich vertreten, von der Nordsee bis zum tiefsten Süden. Das Treffen begann am Freitagvormittag und dauerte bis in den frühen Abend. Das sagt schon mal mehr aus als man vielleicht erst denkt. Es sind nicht so furchtbar viele Organisationen, die am Freitagnachmittag Sitzungen anberaumen können – weil da die meisten nämlich schon im Wochenende sind. Es gibt einige wenige, die das machen können, und es hat gut funktioniert.

In der DIG sitzen Menschen aller möglichen Coleur – Schwarze, Rote, Grüne, was es eben so alles gibt. Und doch war das Verbindende stets stärker als das Trennende. Gewiss, der Präsident Robbe hat – als ehemaliger SPD-MdB – mal eine Bemerkung gemacht, die die Sozis gut dastehen ließ, und ein aufmüpfiger CSUler machte mal einen Zwischenruf zugunsten der CSU. Aber von diesen – freundlichen – Zwischenbemerkungen abgesehen ging es zur Sache, zwischen recht verschiedenen Menschen, und es wurde zielorientiert gearbeitet.

Wir waren uns – ohne das überhaupt zu diskutieren – einig darin, dass wir das uns Mögliche tun, um die deutsch-israelischen Beziehungen in dieser Zeit der Bedrohung besonders zu stärken. Vielleicht ist es etwas naiv, aber ich freue mich, dabei zu sein, wenn ein großer Raum voller Menschen genau das will.

Das will auch einmal gesagt sein. Damit die Woche gut beginnt.

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