Der ist so. Aber warum verschweigt man das?

Bushido. „Bushido philipp von ostau“ von Philipp von Ostau - Eigenes Werk. Lizenziert unter Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bushido_philipp_von_ostau.jpg#mediaviewer/File:Bushido_philipp_von_ostau.jpg
Bushido.
„Bushido philipp von ostau“ von Philipp von Ostau – Eigenes Werk. Lizenziert unter Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bushido_philipp_von_ostau.jpg#mediaviewer/File:Bushido_philipp_von_ostau.jpg

#575 Bushido war in Nürnberg. Über diesen Rapper läßt sich manches sagen, und das tat etwa die NZ auch. Aber wie kann man zwei Spalten über ihn schreiben, mehrmals betonen, dass sein Publikum etwa 11 ist, aber mit keinem Wort erwähnen, dass ihm von seriöser Seite Antisemitismus vorgeworfen wird? Es ist Bushido, der eine Landkarte propagiert hat, die den Nahen Osten ohne den Staat Israel zeigt. Der damalige Innenminister Hans-Peter Friedrich hat gesagt: „Dies … dient nicht dem Frieden, sondern sät Hass“.

Wobei die israelische Botschaft gut reagiert hat: „@bushido78: Erst Frauen, dann Schwule, nun #Israel: Wir sind stolz darauf, zu den Opfern des Integrationspreisgewinners #Bushido zu gehören“!

Man bedenke, dass Bushido ein Integrationspreisgewinner ist. Nun, wir haben in Nürnberg auch einen Integrationsratsvorsitzenden, der Hamas-gefällige Veröffentlichungen betreibt und Israel-hassend auftritt, und niemand macht etwas dagegen. Es scheint eine Eigenheit mancher mit dem Wort „Integration“ verzierten Angelegenheiten zu sein, zugleich eine Sphäre zu bilden, in der Antisemitismus so fröhlich-verbissen-verdruckst ausgelebt werden kann wie am Strand von Gaza. Aber es gibt genügend Menschen, hier geborene und hinzugekommene, die derlei nicht hinnehmen.

Aber wieso erwähnt die NZ nicht, dass Bushido (von tiefgrün bis schwarz, also parteiübergreifend) Antisemitismus vorgeworfen wird? Wieso erwähnt die NZ nicht, dass ihm auch Islamismus vorgeworfen wird? Der Berliner SPD-Bezirksbürgermeister Buschkowsky nennt das Verhalten Bushidos „schleierhaft“ und möglicherweise „einschleimen“ bei der arabischen Klientel.

Er nimmt es also als gegeben hin, dass Araber antisemitisch seien. Nun, ich denke nicht, dass sie das per Geburt sind. Und ich denke auch nicht, dass man dem Verspritzen ihres Giftes unkommentiert zusehen sollte. Schade, dass es die NZ versäumt hat, davor zu warnen.

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