Wenn der Anschein trügt

Sex sells, macht aber das beworbene Produkt nicht viel besser. © CC BY-SA 3.0 von Stefan-Xp, "Dodge Viper", Wikimedia
Sex sells, macht aber das beworbene Produkt nicht viel besser.
© CC BY-SA 3.0 von Stefan-Xp, „Dodge Viper“, Wikimedia

 

#543 Zum wiederholten Male schreibt die NN über PeTA und tut dabei so, als sei PeTA ein normaler Verein. Lediglich mit dem Wort „streitbar“ wird sanft angedeutet, dass PeTA nicht so harmlos sei. Man muß einmal sehen, was PeTA tut und will. Da ist jegliche Verwendung von Tierprodukten ethisch schändlich – so etwa der Verzehr von Milch oder Käse. Da darf man Schädlingen auf den Feldern nichts tun, denn das wäre ja Töten von Tieren. Solche Radikalinskis gehören nicht durch Artikel, in denen sie als quasi normale Teilhaber am Meinungsstreit daher kommen, aufgewertet.

Wenn ein fränkisches Playboy-Modell für PeTA blank zieht, dann sollte die Zeitung nicht fragen, was uns der Nackedei damit sagen will (Playboy-Modelle sind nicht eben für ihre intellektuellen Leistungen bekannt), sondern vielmehr, wie dieses arme Mädchen in die Fänge dies Radikaliniskis von PeTA kam.

Man sollte schon mal sehen, wofür man die Trommel rührt.

Übrigens: Ist sonst nicht die Versexualisierung von Frauen gerne ein Thema des Mainstrems der Medien? Aber man sieht: Es ist dann „gut“, wenn für die „richtigen“ Ziele geworben wird. Und daran erkennt man sie wieder, die Relativisten: „Der Zweck heiligt die Mittel“. Was für Autobauer schlecht, ist bei PeTA so toll, dass man es gar nicht kritisieren darf. Oder wie?

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