CSU fordert: Städtische Abschleppaktion ausdehnen

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Michael Frieser MdB läßt sich am 18.09.2013 von Leyher Bürgern die Belästigungen durch unzulässige Vorgehensweise einiger Autohändler schildern ©Freud
Michael Frieser MdB läßt sich am 18.09.2013 von Leyher Bürgern die Belästigungen durch unzulässige Vorgehensweise einiger Autohändler schildern
©Freud

Bundestagsabgeordneter Michael Frieser (CSU), CSU-Ortsvorsitzender Ralf Regnat und stv. Ortsvorsitzender André Freud fordern: „Die notwendige Aktion der Stadtverwaltung, mißbräuchlich in Verkaufsabsicht abgestellte Fahrzeuge abzuschleppen, kommt spät genug und darf nicht auf die Fuggerstraße beschränkt bleiben, sondern muß sofort auf die Leyher Straße ausgeweitet werden. Dort sind noch viel mehr Anwohner durch solche Händler betroffen, die sich nicht an die Regeln halten.“

Die mißbräuchliche Nutzung des öffentlichen Raums durch „schwarze Schafe“ unter den Autohändlern war ein von vielen Bürgern vorgetragenes Thema beim Ortstermin mit dem für Leyh zuständigen Bundestagsabgeordneten Michael Frieser vor zwei Tagen. Frieser forderte, daß die Stadt Nürnberg ihrer Pflicht entsprechen muß und die durch Gesetz gegebenen Möglichkeiten auch einmal anwenden muß, wenn man nicht zusehen will, wie in Stadtteilen eine Abwärtsentwicklung einsetzt

Ein jeder kennt es: Sogenannte fliegende Autohändler mißbrauchen den öffentlichen Raum, Straßen und Gehwege als Verkaufsfläche. Ganz besonders schlimm ist es in der Fuggerstraße, weswegen wir vom CSU Ortsverband Gostenhof-Muggenhof-Leyh es sehr begrüßen, daß die Stadt Nürnberg dort eine Abschlepp-Aktion durchführt. Es geht also doch, wenn man nur will.

Wir fordern, diese Maßnahme sofort auf die Leyher Straße auszuweiten. In der Fuggerstraße gibt es fast nur Autohandel, aber kaum Anwohner. In der Leyher Straße, die quasi die westliche Verlängerung der Fuggerstraße ist, leben viele Menschen – und sind einige Autohändler ansässig. Einige von ihnen betreiben ihr Gewerbe seriös unter Einhaltung der Regeln, andere aber nicht. Deswegen sieht man auch in der Leyher Straße immer wieder Fahrzeuge, die in erkennbarer Verkaufsabsicht ohne Zulassung im öffentlichen Raum abgestellt werden. Auch wenn es in Leyh weniger Autos sein mögen – das ist aber nicht weniger gravierend, denn in Leyh leben viele Menschen, auch in und an der Leyher Straße.

Es ist gut und richtig, daß die Stadtverwaltung nun eingesehen hat, daß sie handeln muß, handeln kann und auch tatsächlich handeln wird. Spät, aber immerhin.

Gänzlich unverständlich ist aber in den Augen des CSU Ortsverbands, daß gerade das besonders gefährdete Gebiet Leyher Straße von dieser Regelung ausgenommen werden soll. Wir fordern die Stadt Nürnberg auf, umgehend die Leyher Straße mit ins Aktionsgebiet aufzunehmen.

André Freud

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Ein Kommentar

  1. Achim Seuß sagt:

    Ich fordere die Stadt Nürnberg auf, sich endlich ganzheitlich um die gleichnamige Stadt und nicht nur einzelne Straßen zu kümmern. Die oben genannten Auswüchse gibt es auch unweit in der Adam-Klein-Str.; jedoch auch im Norden, bspw. in Wetzendorf.

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