Der Stimmenkönig

#435

Staatsminister Dr. Markus Söder MdL: vervierfachte sein Wahlergebnis ©Freud
Staatsminister Dr. Markus Söder MdL: vervierfachte sein Wahlergebnis
©Freud

Am Sonntag wurde gewählt. Was das lokale Kampfblatt von Links mit dem Namen „NN“ dazu schrieb, ist bekannt: „Die CSU verliert in Nürnberg“. Das hat mit der Realität so viel zu tun wie seinerzeit die Parolen der „DDR“-Zeitung „Neues Deutschland“: nichts.

  1. Die CSU erhielt die absolute Mehrheit im Landtag. 101 von 180 Landtagsabgeordneten kommen von der CSU.
  2. Die CSU errang in Nürnberg vier Direktmandate. Vier von vier möglichen. In ganz Bayern errang die CSU 89 von 90 möglichen Direktmandaten.

Die SPD hatte ihr drittschlechtestes Wahlergebnis seit dem Krieg. Statt einst 35,8 % hat sie gerade noch 20,6 %. Obwohl die SED 2,3 % verloren hat, konnte die SPD nur 2,0 % hinzugewinnen. Das nennt Christian Ude eine „Trendwende“ zugunsten der SPD. Zugleich aber hat die CSU 4,3 % hinzugewonnen – und die NN schreibt, daß die CSU verlor. Es ist dermaßen hanebüchen, daß man laut schreien möchte. Da sich das aber früh morgens nicht gehört, lassen wir das Schreien mal lieber bleiben.

Nun liegt das Endergebnis der Wahl vor. Und dabei kommt so manches heraus, was die Verlautbarung der NN in ihrer Absurdität bloßstellt. Markus Söder stand auf der Liste für Mittelfranken auf Platz 2 hinter Joachim Herrmann. Während Söder bei der letzten Wahl 38.392 Stimmen in Mittelfranken bekam, waren es nun 160.369 Stimmen. Söder hat seine Stimmen vervierfacht! Damit ist er der beliebteste Politiker in ganz Mittelfranken – kein anderer hat auch nur annähernd so viele Stimmen wie er.

In Nürnberg bekam Söder mit 61.824 Stimmen die meisten Stimmen aller Politiker. Aller – also nicht nur der CSU, sondern aller Parteien.

Söder wurde vom Wähler von Platz 2 der Liste auf Platz 1 nach vorne gewählt. In ganz Mittelfranken. Und auch – natürlich – in Nürnberg ist er der Politiker, dem die meisten Menschen vertrauen.

Innerhalb der gesamten CSU, also: in allen Regierungsbezirken, hat Markus Söder hinter Horst Seehofer und Barbara Stamm den dritten Platz errungen. Das heißt: Außer dem Ministerpräsidenten Horst Seehofer und der auch über die Parteigrenzen hinweg geachteten und beliebten Barbara Stamm hat kein CSU-Politiker mehr Zustimmung aus der Bevölkerung erfahren als Markus Söder.

Besonders wichtig ist zur Beurteilung der Lage, daß Söder seine Stimmen mehr als vervierfachen konnte. Das zeigt, wie die Menschen sein Wirken in der Bayerischen Staatsregierung würdigen. Das spiegelt die Dynamik des Politikers Söder wider.

Die Landtagswahl 2013 ist ein enormer Erfolg der CSU. Um so mehr, wenn man bedenkt, wie die Lage für die CSU nach der 2008er Wahl gewesen ist. Horst Seehofer hat recht, wenn er sagt, daß 2008 nunmehr Geschichte ist.

Nicht nur die CSU ist stark wie eh und je – auch Markus Söder. Vom qua Amt mäßig beliebten General übers Europa- ins Umweltministerium aufgestiegen, und schließlich seit 2011 als Finanzminister an herausragender Position in der Bayerischen Staatsregierung, hat Söder durch Grundsatztreue, politische Kompetenz, Hartnäckigkeit und Gestaltungswillen gezeigt, daß er jeder Aufgabe gewachsen ist. Das sehen auch die Wähler so. Sie wählten ihn von Platz 2 der Liste auf Platz 1 vor, sie machten ihn zum beliebtesten Politiker Mittelfrankens, sie machten ihn nach dem Ministerpräsidenten und nach Barbara Stamm zum dritt-beliebtesten CSU-Politiker Bayerns. Das sind klare Aussagen. Und über die freuen wir uns.

André Freud

Advertisements