Euro-Retter

#422

Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble und Bayerns Finanzminister Dr. Markus Söder am 30. August 2013 beim Jahresempfang des CSU-Bezirksverbands in Nürnberg
Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble und Bayerns Finanzminister Dr. Markus Söder am 30. August 2013 beim Jahresempfang des CSU-Bezirksverbands in Nürnberg ©Freud

 

Zwei Minister, eine Aufgabe: Die Finanzen in Ordnung zu halten. Zwar sind ordentliche Finanzen nicht alles – aber ohne ordentliche Finanzen ist alles nichts. Was die Menschen in Griechenland, in Spanien, in Portugal und in Irland derzeit durchmachen, ist nicht leicht. Und niemand wird bestreiten, daß es menschliche Tragödien gibt, niemand wird bestreiten, daß das für viele, viele Menschen schwer durchzumachende Zeiten sind.

Aber das, was ihnen heute weh tut, was ihnen heute das Leben beschwert, das ist nicht das Heilmittel, sondern das sind die Sünden früherer Jahre. Es ist wichtig, daß diese Länder sich neu aufstellen, daß sie ihre Wirtschaft unter Schmerzen wieder auf Kurs bringen – und es funktioniert. In allen Ländern sinken die Arbeitslosenzahlen – sie sind noch hoch, aber sie sinken. Auch bekommen diese Staaten mittlerweile wieder zu erträglichen Zinsen Geld geliehen. Man sieht also: Was Wolfgang Schäuble hier gegen massivsten Widerstand, trotz übelster persönlicher Schmähungen und großem persönlichen Einsatz durchgesetzt hat, trägt Früchte.

Was die Finanzen in Bayern betrifft, so sind diese über jede Kritik erhaben. 11 % aller Schulden sind unter Finanzminister Markus Söder getilgt worden – in nur rund zwei Jahren. Bis 2030 wird Bayern schuldenfrei sein. Schon heute hat Bayern die niedrigste Verschuldung aller deutschen Länder. Wohl auch deswegen sagte Wolfgang Schäuble, daß die finanzielle Lage des Bundes dann, wenn Angela Merkel Kanzlerin bleibt, bald bayerische Verhältnisse annehmen wird. Ein schönes Lob für Markus Söder aus berufenem Munde.

André Freud

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