Das Recht zur Selbstverteidigung

 

Israelische Soldatinnen bei einem Ausflug nach Akko auf der Kreuzfahrer-Burg

Die Hamas ist eine Terror-Organisation. Das sagt nicht nur der Schreiber dieser Zeilen, das sagt die EU, das sagen die USA, das sagen die Bundesregierung und deutsche Gerichte. Wer für die Hamas Werbung macht, kann sich der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung strafbar machen. Die Hamas strebt die Vernichtung Israels und – das wird oft nicht erwähnt – der Juden an. Die Hamas sieht in Adolf Hitler ein Vorbild. Wenn die Hamas gerade nicht damit beschäftigt ist, Terroranschläge auf Israel auszuführen, unterdrückt sie die eigenen Untertanen, behandelt Frauen wie Vieh, schneidet hier mal eine Hand ab, hängt dort einen auf, predigt Haß und stopft sich die Fördermilliarden der EU in die Tasche.

Irgendwann waren es der nach Israel fliegenden Raketen zu viele. Irgendwann waren es der Attentate zu viele. Neueste Vorgehensweise: man zündet eine Bombe, tötet Menschen, die beispielsweise in Tel Aviv an der Bushaltestelle stehen. Wenn dann die Polizei und die Hilfskräfte an den Ort des Anschlags kommen, zündet man die zweite Bombe. Das ist die Hamas.

Wenn dann nun ein Stück Abschaum der Menschheit wie der Terrorchef der Hamas, den deutsche Medien oft verharmlosend „Militärchef“ nennen, mit einem gezielten Schlag getötet wird, dann ist das etwas, was nicht nur richtig und angemessen ist. Es ist, wie auch der keiner besonderen Zuneigung zu Israel verdächtige US-Präsident Obama feststellt, Israels Recht auf Selbstverteidigung. Es war aber nicht nur das Recht der israelischen Regierung, es war ihre Pflicht. Was würde denn der geneigte Bundesbürger sagen, wenn täglich 200 Raketen aus Frankreich hier bei uns einschlügen? Würde dann Außenminister Guido Westerwelle ebenfalls mit bedächtiger Stimme in die Mikrophone säuseln, daß er „beide Seiten“ zur Mäßigung aufruft? Ja, soll man denn dem Aggressor noch ein Freßpaket schicken?

Was hier viele nicht zu begreifen scheinen: Es ist nicht so, daß wenn zwei sich streiten, beide im Unrecht sind. Es ist auch nicht so, wie ein ganz dummer und falscher und jedes Recht ignorierender Satz lautet, daß zum Kriegführen zwei gehören. Es genügt völlig, wenn einer Krieg führt. Dann ist Krieg.

Wenn Sie, verehrter Leser, auf der Straße beobachten, wie ein Mensch den anderen mit tödlichen Waffen angreift – würden Sie denn dazwischengehen mit dem Aufruf, beide mögen sich doch bitte beruhigen und mal miteinander reden? Oder würden Sie nicht zunächst einmal dem Angreifer die Waffe aus der Hand schlagen, ihn am Angriff hindern und ihm dann, wenn er von seinen Angriffen abläßt, raten, sich in Ruhe und friedlich mit dem Angegriffenen auseinanderzusetzen? Eben.

Der Hamas müssen die Waffen entrissen werden. Die Hamas muß aufhören, die Vernichtung Israels und der Juden zu erreichen. Dann kann und wird man miteinander reden. Vorher aber redet man nicht. Vorher wehrt man die Angriffe ab.

 

Bild: Freud

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9 Kommentare

  1. A. Bunse sagt:

    In Ihrer Gedankenwelt gibt es nur schwarz und weiß, keine Grautöne.

    Und: Aha, Obama ist also ein…
    „keiner besonderen Zuneigung zu Israel verdächtige US-Präsident“

    Ich habe Minuten gebraucht, um mich von meinem Lachkrampf zu erholen.

  2. Was sehen Sie denn „weißes“ oder „graues“ bei einer Terrorbande wie der Hamas?
    Zu Obama: Ich kann nichts dafür, wenn Sie die letzten vier Jahre nichts mitbekommen haben.
    Ist Ihr Beitrag so zu verstehen, daß Sie dafür plädieren, daß Israel es sich gefälligst gefallen lassen soll, daß die Hamas es vernichten will?

  3. Lieber André
    hervorragender Beitrag: sachlich und analytisch! (y)

  4. A. Bunse sagt:

    Na belegen Sie Ihre Obama-Behauptung doch mal mit Fakten. Woraus schließen sie denn, dass er „keine besonderen Zuneigung zu Israel “ hat?

  5. @ A. Bunse: Ich bin hier nicht der Bespaßer vom Dienst. Googeln Sie doch selbst „Obama“ und „Israel“. Machen Sie nicht mich zum kostenlosen Nachhilfelehrer, der vier Jahre Verweigerung von Zeitungslektüre ausgleichen soll.

  6. kokalovic sagt:

    Der wo behauptet Hamas ist eine Widerstandsbewegung ist für mich ein Antisemit.

  7. kokalovic sagt:

    Die Hamas hat seit Jahresbeginn etwa 1200 Raketen Richtung Israel geschossen. Ist das keine Provokation? Was wäre angemessen? Ebenfalls 1200 Raketen abzufeuern?

    Israel hat nun in den letzten Tagen, nachdem militante Islamisten die Grenze zu Israel überschritten und israelische Soldaten angegriffen haben, mit 800 Flugeinsätzen reagiert und dabei sind 33 Palästinenser umgekommen mit einer nicht bekannten Zahl an Terroristen.

    Es ist völlig klar, dass Israel so gut es geht den Tod von Zivilisten vermeidet, im Gegensatz dazu ist es das Ziel der Hamas möglichst viele Juden zu töten, egal ob Zivilisten oder Soldaten und nimmt palästinensische Opfer billigend in Kauf, hat es vielleicht sogar zum Ziel, dass möglichst viele palästinensische Zivilisten sterben um dies für ihre Propaganda auszuschlachten in der Hoffnung andere Länder in diesem Konflikt auf ihre Seite zu ziehen.

    Man wirft Israel vor, dass sie den Gaza-streifen blockieren und diese Maßnahmen zu hart sind, aber diese ganzen Angriffe aus Gaza zeigen nur, dass die Blockademaßnahmen offensichtlich noch lange nicht ausreichen. Anstatt das die Hamas die ganzen Hilfsgelder, die sie kassiert, die jährlich fast in den Milliardenbereich gehen für sinnvolle Zwecke verwendet, werden damit Bomben und Raketen gekauft. Die Vergangenheit hat gezeigt, je mehr Freiheiten Israel den Palästinensern in Gaza gelassen hat desto stärker sind die Angriffe gegen Israel geworden. Als Israel den Gazastreifen besetzt hielt, da gab es vergleichsweise keine Übergriffe, jetzt ist es eine Katastrophe.

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