Wenn Blütenträume Plätzen

von André Freud:

Frankreich hat vor nicht einmal einem halben Jahr einen Sozialisten zum Präsidenten gewählt. Der war mit lauter Wahlversprechungen angetreten. Er wollte das Rentenalter absenken, während überall in Europa das Rentenalter heraufgesetzt wird. Er versprach viele soziale Wohltaten. Im Wahlkampf hieß es, daß sich diese Maßnahmen selbst finanzieren würden. Wieso ihm irgendjemand dieses offensichtlichen Unfug glaubte, ist unklar – aber vielleicht berauschten sich seine Wähler nur an den schönen, wohlfeilen Verheißungen.

Aber nach dem Rausch folgt der Kater. Nun muß Hollande die Steuein erhöhen – um zehn Milliarden Euro. Außerdem werden die Ausgaben m weitere zehn Milliarden gekürzt – natürlich vor allem im sozialen Bereich. Und als ob das der schlechten Nachrichten nicht genug waren, wird auch noch die Prognose fürs französische Wirtschaftswachstum von 1,2 % auf 0,8  % gesenkt. Parbleu!

Erinnert sich der geneigte Leser noch, wie die „SPD-Troika“ aus Gabriel, Steinmeier, Steinbrück kurz nach Hollandes Wahl zum Präsidenten nach Paris pilgerte, um sich im Lichte dersozialistischen Heldengestalt zu Sonnen, zu wärmen,und mit Illusionen über ihre künftigen Wahlerfolge vollzusaugen? Jetzt muß man dieser Freunde einer Verarmungspolitik daran erinnern! Jetzt muß der vielleicht nach links tendierende Wähler erkennen, wohin diese verantwortungslose Politik der unbezahlbaren Versprechungen führt, ja: führen muß.

Und eben deswegen sollten gerade die Bayern (und mit ihnen die Franken) froh sein,daßd wir eine Staatsregierung unter Führung der CSU haben – und daß wir Markus Söder als Finanzminister haben.

Den hätten die Franzosen jetzt wohl auch gern. Aber wir behalten ihn lieber.

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Ein Kommentar

  1. nuernbergqueen sagt:

    Reblogged this on Die freie Welt von NürnbergQueen.

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