Sauber

von André Freud:

Heute berichtet die Abendzeitung über ein Vorhaben der CSU-Fraktion: 50 Jahre nach ihrer Errichtung soll die Fußgängerzone gründlich aufgehübscht werden. Vieles ist nicht mehr ansehnlich, von den Mülleimern übers Pflaster an manchen Stellen, von Baumscheiben, Stadtmöblierung, Bänken, Leuchten bis hin zu einem schmuddeligen Eindruck an der einen oder anderen Stelle.

Auch werden die vernünftigen und keineswegs den Handel einengenden Regelungen oft ignoriert – so stellen viele Geschäftsinhaber die sogenannten Kunden-Stopper nicht nahe am Geschäft, sondern möglichst mittig im Strom der Fußgänger auf. Auch kann von einer die Anmutung erhöhenden „corporate identity“ nicht die Rede sein. Und SÖR kommt bei allem Bemühen kaum noch nach mit dem Leeren der Mülleimer, die von immer mehr Zeitgenossen für die Entsorgung ihres Hausmülls mißbraucht werden. Da ist manches im Argen. Das ist freilich kein Thema von besonderem politischen Gewicht – aber es ist ein Thema von hoher Bedeutung dafür, wie Nürnberger und natürlich auch die Gäste unserer Stadt diese wahrnehmen. Großreinemachen ist erforderlich – gut, daß es angegangen wird.

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