„So nicht, Markus Söder“

von André Freud:

  1. Die Kaiserburg wird nach Jahrzehnten der Vernachlässigung endlich instandgesetzt und in einen Zustand gebracht, der ihrer Bedeutung für Nürnberg gerecht wird. Anstoß, Inititative und Mittel: vom obersten Verwalter der bayerischen Schlösser, Gärten und Seen, Markus Söder.
  2. Die Mittel für den ebenfalls seit Jahrzehnten fälligen Ausbau des Frankenschnellwegs werden aus München aufgefüllt – vom bayerischen Finanzminster Markus Söder.
  3. Durch die Tilgung von Schulden des Freistaats sind im kommenden Haushalt alleine schon 60 Millionen € an Zinsersparnis zusätzlich vorhanden – die auch den Städten und Gemeinden zusätzlich zur Verfügung stehen. Während die kaum weniger fleißigen Baden-Württemberger nach vielen Jahren, in denen sie mit uns Bayern in etwa gleichauf waren, nach nur einem Jahr grün-roter Regierung 11.600 Lehrer „einsparen“ und für sein an sich doch wohlhabendes Bundesland neue Schulden aufnehmen, werden in Bayern neue, zusätzliche Lehrer eingestellt. Verantwortlich für den Haushalt: Finanzminister Markus Söder.
  4. Der Wöhrder See wird neu gestaltet, um für die Menschen als Erholungsgebiet in der Stadt die Lebensqualität Nürnbergs weiter zu erhöhen. Wer war’s? Der oberste Verwalter der bayerischen Schlösser, Gärten und Seen: Markus Söder.
  5. Seit 1806 hat der Franke im Allgemeinen und der Nürnberger im Besonderen so seine gewissen Probleme damit, plötzlich Bayer geworden zu sein. Völlig freiwillig soll es ja nicht dazu gekommen sein. Und deswegen ist es menschlich nur allzu verständlich, daß der Bürger der Noris zwar gegenüber allen „Ausländern“ sehr wohl zu Weiß-Blau steht, aber im Innenverhältnis zu den richtigen Bayern gerne Rot-Weiß fühlt und seine Farben gerne zeigt. Qua erst königlicher, zuletzt demokratischer Order durfte aber auf Nürnbergs herausragendstem und weltberühmten Gebäudeensemble, der Kaiserburg, der Frankenrechen nicht wehen. Diesem das fränkische Gemüt wenig erbauenden Umstand half einer ab: der Frankenrechen weht. Nicht nur für einen Tag, sondern für immer. Wer war’s? Der Söder Markus.
  6. Und nun: die Quelle. Nürnbergs problematischste Immobilie in einem an Problemen auch nicht eben armen städtischen Umfeld. Seit Monaten wird in der Politik darüber diskutiert, was man aus diesem großen Gebäudekomplex machen kann. In aller Bescheidenheit darf darauf hingewiesen werden, daß in diesem Blog bereits am 27. April die Idee vorgestellt wurde, das Areal zu einem Universitätsstandort zu entwickeln. Der Zeitungsleser durftee heute morgen erfreut zur Kenntnis nehmen: die Uni kommt. Der Energie-Campus, heute „auf AEG“ bestandortet, wird sich weiter entwickeln. Als eines der wichtigsten, neuesten und stark wachsenden Felder der Forschung und Lehre wird der Bereich auf Dauer von großer Bedeutung sein. Zugleich wird Nürnberg als Ganzes, vor allem aber natürlich Gostenhof, Muggenhof, Leyh von dieser Entwicklung in ungeahntem Ausmaß profitieren. Und wer hat’s gemacht? Markus Söder war’s.

Der geneigte Leser wird jetzt womöglich fragen, wieso dieser Beitrag mit „So nicht, Markus Söder!“ überschrieben ist. Es ist dies der Gedanke, der beim politischen Mitbewerber aufkam, als er von diesem neuesten Projekt erfuhr. Was wolllen sie denn alle, die Sozialdemokraten, die Grünen und wie sie alle heißen, einer so erfolgreichen Politik noch entgegensetzen? Gerade auch für die Nürnberger Sozialdemokraten sind diese Erfolge eine Bloßstellung. Sie haben nichts dergleichen auf den Weg gebracht. Sie sind mit Verwalten beschäftigt – wir, die CSU und ihre Politiker, voran Markus Söder, mit Gestalten.

Das ist der Unterschied. Mit Realitätssinn, Gestaltungswillen, klaren Zielen und verantwortungsbewußtem Herangehen an die Herausforderungen der Zeit, mit Optimismus statt Larmoyanz stehen wir für eine erfolgreiche Politik, die den Menschen nützt.

Bild: Freud

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